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Einleitung

Es existieren drei natürliche Isotope des Radon:

  • 222Rn (Radon) aus der Uran-Radium-Zerfallsreihe
  • 220Rn (Thoron) aus der Thorium-Zerfallsreihe
  • 219Rn (Actinon) aus der Uran-Actinium-Zerfallsreihe.

Wegen ihr sehr kurzen Halbwertszeit (jeweils weniger als 1 Minute) spielen 220Rn und 219Rn nur unter besonderen geologischen Bedingungen oder speziellen Situationen am Arbeitsplatz eine Rolle für die Strahlenexposition des Menschen. In der Messtechnik liegt deshalb das Hauptaugenmerk auf die Messung des 222Rn.

Die kurzlebigen Radonfolgeprodukte (Polonium, Blei und Wismut) lagern sich aufgrund ihrer kurzzeitigen elektrischen Ladung in der Luft an Aerosolpartikel an. Aus diesem Grunde sind Radon und seine Folgeprodukte in natürlicher Umgebung selten im radioaktiven Gleichgewicht; in der Praxis liegen die Folgeprodukte immer in geringeren Konzentrationen vor als Radon selbst. So stellt sich der Messtechnik auch die Aufgabe, Geräte zur Analyse von Radongas (ausschließlich 222Rn) und/oder Radonfolgeprodukten anzubieten.

Da sich die meisten relevanten Richt- und Grenzwerte sowie die für den Wohnbereich durchgeführten Risikoabschätzungen auf die 222Rn-Aktivitätskonzentration beziehen, bietet vor allem solche Messgeräte an.


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