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"Bonn Probe"
A soil gas probe for small probing diameters.
The Bonn Probe was drafted and constantly improved in the context of many years
of practical field work. It allows the sampling from sounding drillings which are
made with the hand drilling stick (Puerckhauer) and represents, combined with
the integrated packman system, an ideal probe based on the VDI recommendation 3865.
It is designed for a sampling depth of 1 m below floor and for drilling diameters
of 28 mm. The probe is conceived for probing radon. The usage in
contaminated soils for investigating volatile organic compounds is only possible
with regard to the appropriate regulations. In particular in aggressive media
unwanted chemical reactions with the metal probe point or the
rubber packman are possible. The probe consists of:
- probe point
- packman system
- shank
- pressure gauge (manoscope) to display the packman pressure
- valve for setting a pressure pump
- Air removal opening
Grundsätzlich sind bei der Probenahme keinerlei Materialien einzusetzen, die
Radon adsorbieren. Aus diesem Grund ist beispielsweise Silicagel als Trockenmittel
ungeeignet und die Verwendung von Siliconschläuchen sollte vermieden werden.
Das Niederbringen und Ziehen des Bohrgestänges stört den Bodenlufthaushalt und
führt zu einem kurzfristigen Einströmen von Atmosphärenluft. Unmittelbar vor
jeder Probenahme ist daher durch Vorpumpen sicherzustellen, dass einheitliche
und konstante Bedingungen hergestellt werden und insbesondere das Totvolumen der
Sonde sowie des Probeentnahmeraumes vollständig durch Bodenluft ausgetauscht
sind. Hierfür ist eine Menge von mindestens 5 l Bodenluft notwendig, die durch
die gesamte Messkonfiguration hindurchgeleitet werden muss. Der Einsatz eines
Gasprobenehmers mit frei wählbarer Durchflussmenge ist zu empfehlen, einfache
Handpumpen erfüllen aber auch die Anforderungen. Bei kontinuierlich messenden
Geräten ist so lange Bodenluft durch die Messkammer zu pumpen, bis über mindestens
10 Minuten ein konstanter Wert ("Plateaubereich") erreicht worden ist.
Es muss sichergestellt sein, dass Radonzerfallsprodukte nicht in die Messkammer
gelangen. Diese sind beispielsweise durch Filter mit einer Porenweite von höchstens
5 µm zurückzuhalten, auch ist eine Trocknung der Bodenluft vor Einleitung in die
Messkammer notwendig. Hierfür eignen sich beispielsweise Diphosphorpentoxid (P2O5)
oder Calciumchlorid (CaCl2).
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