Die Gaspermeabilität eines Bodens ist eine wichtige Kenngröße bei der Bewertung des geogenen
Radonpotenzials eines Baugrund. Unabhängig von der Höhe der Radonaktivitätskonzentration in der
Bodenluft bestimmt die Gaspermeabilität die Möglichkeit der Radonnachlieferung an den Baukörper.
In der Regel spielt bei geologischen Fragestellungen die Wasserdurchlässigkeit des Bodens,
auch bekannt als "kf-Wert", eine größere Rolle. Hierfür existieren eine Reihe genormter
Messverfahren, die sowohl im Feld als auch im Labor einsetzbar sind, jedoch für die Messung
der Gaspermeabilität nicht geeignet sind. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung dieses
Problems gibt es keine Methode, die als Stand der Technik anzusehen ist, sondern verschiedene
Forschergruppen arbeiten mit unterschiedlichen selbstentwickelten Geräten.
Das von uns vertriebene Permeameter wurde während der Forschungsarbeiten zum Radonpotenzial
in Deutschland entwickelt und hat an einigen tausend Messorten seine Praxistauglichkeit
gezeigt. Es basiert auf der klassischen Methode von KIRKHAM (1947), nach der eine definierte
Menge Luft bei konstantem Druck durch eine Bodenprobe geleitet wird. In der Praxis wird eine
Reihe aufeinander abgestimmter Durchflussrohre benutzt und der entstehende Überdruck im
Röhrensystem gemessen. Das Gerät ist auf den Einsatz im Feld ausgelegt und kann mit
verschiedenen Bodensonden eingesetzt werden. Durch die mitgelieferten Berechnungsgrundlagen
kann die spezifische Permeabilität k für unterschiedliche Sondengeometrien berechnet werden.
Nicht im Lieferumfang enthalten sind Pressluftflasche, Druckminderer und Druckschlauch.